Amalie vom Kiekeberg
Ansgard, Amalie und Amadeus

Vorfreude ist bekanntlich die beste Freude. Auch wenn wir in 2018 keinen Wurf planen, so sind die Erinnerungen an unseren letzten E-Wurf möglicherweise eine sehr gute Grundlage für Sie, sich schon jetzt  Gedanken darüber zu machen, ob vielleicht beim nächsten Wurf 2019/2020 ein Welpen aus dem Zwinger vom Kiekeberg bei Ihnen ein neues Zuhause finden sollte.

 

E-Wurf vom Kiekeberg

 Im Osternest lag eine tolle Überraschung!

Unsere Dohna vom Kiekeberg wölfte am Karfreitag 9 gesunde Welpen (4 Rü / 5 Hü). Das war Dohnas erster Wurf. Umso gespannter waren wir, wie sie ihn meistern würde.  Doch instinktsicher wie ihre Mutter brachte sie in nur 6 Stunden ohne Probleme alle 9 Welpen selbstständig auf die Welt, versorgte sie umgehend und pflegt sie seitdem liebevoll. 

Wenn Sie sehen wollen, wie diese besondere Frühförderung von Weimaranerwelpen vonstatten ging, dann schauen Sie gern in meinen Videokanal bei Youtube(C) (kostenfrei) - Weimaraner vom Kiekeberg -  jede Woche ist festgehalten in einem neuen Video

 

Den Link zum Video finden Sie hier:

Blick in die Wurfbox 1     Blick in die Wurfbox 2     Blick in die Wurfbox 3  

Blick in die Wurfbox 4 Blick in die Wurfbox 5, Blick in die Wurfbox 6,

Blick in die Wurfbox 7, Blick in die Wurfbox 8 und Blick in die Wurfbox 9

 

E-Wurf vom KiekebergE-Wurf vom KiekebergE-Wurf vom Kiekeberg

 

Emma bleibt hier

 

 Diesem E-Wurf haben wir eine intensive Frühförderung in Form einer abwechslungsreichen Umgebung (großer Abenteuerspielplatz mit wöchentlich wechselnden Spielgeräten), mehrfacher Kinderkontakt und mehrere Reviergänge mit Wildkontakt geboten. Der Wurf ist die gesamten 9 Wochen im Haus aufgezogen worden, also kein Auszug nach 3 Wochen ins Hundehaus oder die Scheune, so dass unsere Welpen bereits früh im Leben alle Alltagsgeräusche im Haus  live miterleben konnten.

Eine solche Aufzucht ist sehr zeitintensiv und nur mit mehreren Helfern möglich. Sie ist einzigartig! Doch es hat sich gelohnt. Die Ergebnisse in der Entwicklung von Motorik, Spielfreude, Neugier und Lernbefähigung haben uns sehr überrascht. Sie sind einfach fabelhaft. Schauen Sie doch selbst:

 

 

Für diesen E-Wurf haben wir einen Rüden ausgesucht, der aus einem traditionsreichen und züchterisch sehr erfolgreichen Zwinger - vom Entenstrich - stammt, deren Nachkommen sowohl jagdlich wie auch im Form- und Haarwert  regelmäßig zu den besten Weimaranern  gehören. Beide Elternlinien stehen über mehrere Generationen hinweg im Deutschen Gebrauchshund-Stammbuch, was das überdurchschnittliche Leistungsvermögen unterstreicht.

Pan vom Entenstrich 433/12 DGStB 67166 A1 v/v=v2, rgr 65 cm, WG 1, WF 1, Btr, [s], J 69 sil, J 71 sil, H 180, G 315/1 TF

der Rüde wird viel bejagt, vor allem auf Schwarzwild, sein Besitzer, Nico Dieckmann, setzt Pan regelmäßig auf Nachsuchen oder in der Drückjagdsaison als Solojäger ein, Pan ist absolut wesensfest, hat einen ruhigen Umgang mit Kindern

Dohna Antoinett vom Kiekeberg 493/14 DGStB 69142 B1, v/v=v1 drgr, 64 cm, WG 2, WF 1, AH, J 73 sil, H 175, VGP 340/1 ÜF Totverweiser

Tochter von unserer Zuchthündin Amalie und Enkeltochter unserer Stammmutter Ansgard von der Vogelweide.

Dohna sucht  konzentriert und ruhig auf Schweiß (Nachsuche auf Rehwild und Schwarzwild), Spurarbeit hinterm Hase mit 12 Pkt. bewertet, sehr lernfreudig, ausdauernd bei der Wasserarbeit, festes weites Vorstehen, angenehmes freundliches Wesen, sehr führig

Pan vom EntentstrichPan und Dohna Hochzeit

Pan auf Nachsuche

 

 

 

 

IMG_6957IMG_6973Dohna Nachsuche Reh 1_2017

Welpen aus dieser jagdlichen Leistungszucht mit VGP geprüften Eltern werden ausnahmslos nur an aktive Jägerinnen oder Jäger abgegeben, die ihren Weimaraner ausbilden und auf Prüfungen führen wollen!

 

Oktober 2016

Dohna und Dodo (Freddy jun.) vom Kiekeberg - VGP mit Meisterleistung - Suchensieg und Totverweisen

ein größeres Geschenk konnte meine Dohna vom Kiekeberg  mir wirklich  nicht machen, wie den krönenden Abschluß des 2. Ausbildungsjahres  mit einer bravourösen Meisterleistung auf der VGP in Ostfriesland zu besiegeln. Auch wenn ich mittlerweile über reichlich Erfahrung aus mehr als ein Dutzend selbst geführten Prüfungen verfüge, so bin ich immer noch ziemlich nervös bis es dann endlich rund läuft. So war es auch diesmal wieder. Meine Dohna hat mir diese Sorge Gott sei Dank rasch genommen. Obwohl der Fuchs nicht gerade zu ihrem Lieblingswild gehört, überwand sie ihre Ablehnung und apportierte wie ein routinierter Jagdhund und auf der Schweißfährte konnte doch eigentlich nur ich ihr im Wege stehen, also unterließ ich hier jegliche Besserwisserei. So wurden wir am Ende mit verdienten 340 Pkt. ÜF im 1. Preis, dem Armbrusterhaltabzeichen und das Leistungszeichen Totverweiser für eine sehr gute Teamarbeit belohnt. Besser kann es nicht laufen. Zur Krönung dieser wunderbaren 2 Tage absolvierte ihr Bruder Dodo vom Kiekeberg (genannt Freddy) diese VGP als Suchenbester  und schloß  gleich ohne Punktabzug mit unglaublichen 348 Pkt. ÜF im 1. Preis, ebenfalls mit Armbrusterhaltabzeichen und dem Leistungszeichen Totverweiser ab. Ein stolzes Ergebnis für den noch jungen D-Wurf vom Kiekeberg.

Freddy auf der FuchsschleppeDohna auf der FuchsschleppeDohna vom Kiekeberg

 

August 2016

Dohna Antoinett vom Kiekeberg - Siegerin auf der Weimaraner Zuchtschau - Hündinnen Erwachsenenklasse in Nindorf 2016

Mit einem Triple V  (v/v=v1)  erreichte erstmals eine Kiekebergerin die begehrten Höchstnoten auf einer Weimaraner Zuchtschau für ihren Form- und Haarwert (FCI Standard).

Auch wenn wir mit unserer Zuchtauswahl nicht in erster Linie das Erreichen von Schönheitsidealen anstreben, sondern vielmehr den zweckentsprechenden Arbeitstypen, so ist es dennoch eine schöne Anerkennung für einen Züchter, wenn trotz intensiver Anstrengung in Bezug auf jagdliche Leistung ein solches  Zeugnis von  Zuchtrichtern für das Erreichen des Idealbildes eines Weimaraners gemäß FCI Standard ausgesprochen wird.

Neben der für die Zuchtzulassung als Voraussetzung geltende Form- und Haarbewertung, stellte sich in Nindorf unsere Dohna auch dem Weimaraner Wesenstest. Auch hier überzeugte sie mit ihrem selbstbewussten, temperamentvollen und unbeeindruckten Wesen. Beim Test am Gegenstand verteidigte sie den mit einem St
Dohna vom Kiekeberg

 

Mai 2016

Eine besondere Bockjagd - Rehwildnachsuche in Österreich 

Sechs Jagdfreunde trafen sich zum Aufgang der Bockjagd in Österreich. Als bereits 30 Minuten nach dem Anblasen der erste Schuß in den Bergen zu hören war, dachte unser Freund und Besitzer des Cunibert vom Kiekeberg genannt Hermann noch gerade an einen wunderbaren Ansitzmorgen, da klingelte schon sein Handy. Einer der Mitjäger hatte einen Bock vor, der bergauf stand und nachdem er die Kugel bekam, hochflüchtig in den Wald abging. “Wir brauchen jetzt den Hund. Der Bock liegt garantiert nicht weit weg. Er hat gezeichnet. Ich habe 30 Meter vom Anschuß Schweiß gefunden und nun find ich nichts mehr.”  Klarer Fall für eine Nachsuche mit einem auf Schweiß geprüften Hund. Hermann wurde aus dem Auto geholt und an den Anschuß gebracht. Dort angekommen legte Hermann sich gleich mächtig ins Zeug, so als wolle er sagen, wir müssen uns beeilen, ich will finden, was da wund und verloren ist. Der kräftige Weimaraner-Rüde sog sich am Waldboden wie auf Schienen fest, legte sich jedoch plötzlich so kräftig in den Riemen, dass es seinem Herrchen schwer fiel, ihm durch das dichte Unterholz zu folgen. Es kam was dann kommen musste. Dem Herrchen entglitt der Schweißriemen und als wenn es eine Erlösung für Herman war, er nahm jetzt erst richtig Fahrt auf. Da krachte es im Wald, der Bock floh aus seinem Wundbett, ging hochflüchtig auf drei Läufen ab, Hermann nahm mit Sichtlaut die Hatz auf, durch die restliche Dickung konnte man das Krachen von Geäst und das Bellen des Hundes noch weit hören. Bis zur angrenzenden Dickung ging die Hatz, dann hatte Hermann den kranken Bock erreicht und ihn am Träger gepackt, mit kräftigem Schütteln zu Boden gedrückt und ihn erlöst.  Als Stille eintrat rief sein Herrchen aus der Ferne “Wo ist der Bock, wo ist der Bock?”. Und Hermann verbellte das tote Stück aus voller Kehle, bis sein Herrchen voller Stolz zu ihm fand. Der Bock hatte einen Ellenbogenschuß. Die Hatz ging gute 200 m. Ohne dem tüchtigen Hund, wäre das laufkranke Stück nicht zu bekommen gewesen. Euch beiden ein kräftiges Weidmannsheil und Horrido! Wir freuen uns besonders, dass unsere Weimaraner vom Kiekeberg auch in Österreich ihre besonderen Anlagen unter Beweis stellen können.

Cunibert vom Kiekeberg

April 2016

Alles Gute zum 9. Geburtstag

Vor genau 9 Jahren fiel der erste, der A-Wurf vom Kiekeberg. Ansgard von der Vogelweide und Nelson vom Vosstruben hatten damals buchstäblich zum letzten Termin ihr erfolgreiches Date. Amadeus, Arno, Annett und Amalie vom Kiekeberg waren geboren. Annett starb leider sehr früh. Doch die anderen drei haben erfolgreich ihre jagdliche Ausbildung im 2. Felde bis zur VGP geschafft und sind sehr gute Vollgebrauchshunde geworden. Arno wurde Zuchtrüde, leider erfasste ihn auf einer Nachsuche auf dem Rückweg ein Auto so schwer, dass in dessen Folge viel zu früh sein Jagdhundeleben ein Ende fand. Amadeus lebt nun an seiner alten Wirkungsstätte in Thüringen und ist glücklich, da er mit vielen interessanten jagdlichen Aufgaben nun recht gut ausgelastet wird. Und unsere  pensionierte Zuchthündin Amalie, Mutter von 14 Welpen, ist inzwischen nicht nur Großmutter sondern auch Urgroßmutter. Sie lebt zusammen mit ihrer Tochter Dohna hier bei uns in der Lüneburger Heide und wird hoffentlich noch viele dieser Geburtstage mit uns gemeinsam feiern können. Ein kräftiges Horrido....

Amalie und Amadeus Geburtstag

Februar 2016

Dyck, genannt Artus, vom Kiekeberg ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Er war so voller Kraft und wir hatten uns schon so auf den Sommerurlaub mit ihm gefreut... so viele Pläne...Verbandsschweißprüfung im Herbst...und nun ist sein Platz so leer..”. Artus ist im jungen Alter von gerade mal 18 Monaten von einem Auto erfasst und dabei tödlich verletzt worden. Seine Familie trauert um den schmerzhaften Verlust ihres lieben Familienmitglieds, zuverlässigen Jagdkameraden und Mitarbeiter der niedersächsischen Landesforsten. Der Familie und ihren Kindern gilt unser tiefes Mitgefühl.

Dyck vom Kiekeberg stammte ab aus Amalie vom Kiekeberg und Arko vom Hämelerberge

Artus 2015 in MemoriamArtus 2015 3 swArtus 2

 

 

Oktober 2015

Cobi vom Kiekeberg erlangt die Zuchtzulassung - anerkannter Deckrüde im Weimaraner Klub e.V.

sg / v = sg, drg, 66 cm, HD-B1, WG 1, WF 1, VJP 73 sil, HZP 171, G 302 /3 ÜF DGStB 67795

Nach Arno und Brentano Bosse ist nun auch Cobi Deckrüde des Weimaraner Klub e.V.  Cobi stammt ab aus Amalie vom Kiekeberg nach Bento II vom Birkeneck.

Cobi hat wie sein Vater und seine Großmutter ein vorzüglich im Haarwert: “kurzes, dichtes und derbes Fell mit viel Bauchbehaarung”, so wie es für aktive Jagdhunde im harten Arbeitseinsatz besonders wünschenswert ist. Cobi geht mit seinem Besitzer und Hundeführer Michael Heine in der Nähe von Burgdorf am liebsten auf Schwarzwildjagd, aber auch Nachsuchen auf Rehwild gehören zu seinem Alltag. Wir freuen uns mit Euch über dieses wunderbare Ergebnis! Ho rüd ho und allzeit viel Suchenglück.

Cobi 1Cobi 14_03_2014 bCobi 2

 

September 2015

D-Wurf vom Kiekeberg absolvierte als jüngster Teilnehmer die Herbstzuchtprüfung mit Bravour

Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Vor gerade mal 13 Monaten sind die Welpen des D-Wurfes vom Kiekeberg geboren und nun stand für sie bereits das “Jagdhundeabitur” an. Üblicherweise beträgt das Durchschnittsalter auf dieser Prüfung ~ 20 Monate. Weil dieser Wurf aber recht spät im Zuchtjahr gefallen war, mussten die Kleinen schon mit Beginn ihrer Pubertät zeigen, was in ihnen steckt, bzw. in welchem Umfang wichtige Anlagen für die Jagd geweckt wurden. Zu diesen Anlagen gehören vor allem Nasenleistung, Suchenstil, Vorstehen, Finder- und Bringwille, Arbeitsfreude, Wildschärfe und Wasserfreude. Eine HZP ist auch keine ganz leichte Prüfung, bedenkt man, dass rund 20 Prozent der teilnehmenden Hunde eines Jahrganges diese nicht bestehen. Vor allem beim sicheren Apport eines verlorenen Kaninchen oder Federwild auf der Schleppe oder im dichten Schilf zeigt sich, ob der Gehorsam schon sitzt und Hundeführer wie Hund als Team  zusammen arbeiten können. Eine Prüfung ist  jedoch immer nur eine Momentaufnahme des Leistungsvermögens an genau diesem Tag unter den zu diesem Zeitpunkt vorherrschenden Umständen. Vielen jungen Hunden bereitet die ausdauernde und selbstständige Stöberarbeit im dichten Schilf hinter der Ente noch Probleme, zudem der Weimaraner nicht gerade als frühreif gilt.

Doch die Kleinsten der Kiekebergs haben sich prächtig geschlagen. Beinahe in allen Fächern wurden ihnen sehr gute Leistungen bescheinigt. Dodo (Freddy) bekam sogar eine 11 (sehr gut +) im Vorstehen, Dornröschen (Fritzi) bekam 11 Pkt. und viel Lob für die beste Wasserarbeit von 17 Hunden hinter der lebenden Ente auf einer HZP beim Verein Deutsch Drahthaar Nordbayern, De Rose (Mia)  überzeugte ebenfalls die Richter am Wasser hinter der lebenden Ente mit Finderwillen, Ausdauer und Passion und bekam dafür 11 Pkt. (sehr gut +). Auch für die sehr gute Nasenarbeit erhielt Mia ein sehr gut + (11 Pkt.). Dora erhielt für ihre besonders führige Zusammenarbeit mit ihrem Hundeführer ebenfalls 11 Pkt. (sehr gut +).

4 der 6 Kiekebergs legten anschließend gleich noch mit der 400 m Schweißarbeit auf der Übernachtfährte sowie Standruhe und Verlorensuchen eines Federwildes die Brauchbarkeitsprüfung ab. Mehr kann man sich als Züchter gar nicht wünschen. Allen Hundeführern gilt daher unser Dank, vor allem dafür, dass sie alle die Herausforderungen angenommen haben, mit so jungen Teenagern, sich einer wahrlich nicht ganz leichten Prüfung zu stellen. Unsere züchterischen Bemühungen, den Welpen eine möglichst lernreiche und interessante Umwelt zu bieten, damit sie spielerisch neue Herausforderungen selbstständig annehmen können, trägt nun in den Ergebnissen der Prüfungen seine Früchte. Wir sind mächtig stolz auf die gezeigten Leistungen unserer Jüngsten!

 

Nase

Suche

Vor-stehen

Führig-keit

Arbeits-freude

Stöbern lebende Ente

Verloren-suchen Ente

Federwild-schleppe

Haarwild-schlepp e

Bringen

Gehor-sam

Pkt

Mia

11

10

10

10

10

11

10

10

10

10

10

186

Dora

10

10

10

11

10

10

10

10

10

10

10

182

Freddy

10

10

11

10

10

10

10

10

10

10

10

182

Fritzi

10

8

10

10

10

11

10

10

10

8

10

177

Dohna

10

10

8

10

10

10

10

10

10

9

10

175

Anmerkung: den einzelnen Prädikaten entsprechen folgende Punkte: sehr gut (11 - 9 ), gut (8 - 6)

 

Dohna 2015 HZPDohna Federwildschleppe 2015Dohna 2015 HZP

Dohna Verlorensuchen Schilf 2015Fritzi 2015Dohna HZP 2015

 

 

 

Freddy HZP 2015Freddy 2015Freddy HZP 2015

 

August 2015

Ansgard von der Vogelweide ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Es ist immer zu früh. ..als ihr altes Herz am Morgen des 04.08.2015 hat einfacht aufgehört zu schlagen und sie in meinen Armen sanft einschlief.

Alles was bleibt, ist die Erinnerung. Die Erinnerung an eine wunderbare, charaktervolle Hündin. Meine erste eigene und von mir selbst ausgebildete Jagdhündin, mit der ich meine Jägerprüfung ablegte. Ansgard war eine willensstarke und jagdlich sehr gut veranlagte Hündin - vom alten Schlag, mit bemerkenswerter Güte in der Nase. Sie hat meinen Zwinger vom Kiekeberg begründet und mir eine wunderbare Tochter und Enkeltochter geschenkt. ..............ganz langsam wird es nun klar, dass nichts mehr ist, wie es mal war.

Jagd vorbei, das letzte Halali. Ich danke ihr. Zur Erinnerung an ihre Lebenszeit....Ansgard von der Vogelweide (2000 - 2015)

VGPHZP 2002Ansgard 12.07.2015

Ansgard von der VogleweideAnsgard und AmalieAnsgard, Amalie und Ansgard

 

Juli 2015

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! B-Wurf vom Kiekeberg wird 5 Jahre alt

Im Juli 2010 hatte unsere inzwischen pensionierte Zuchthündin Amalie vom Kiekeberg, jetzt Mutter von 16 Welpen, ihren ersten Wurf. Brentano Bosse und Baronesse genannt Bente, waren damals ihre ersten “Welpen-Kinder”. Beide Kinder haben inzwischen ihre sehr gute jagdliche Veranlagung nicht nur auf diversen Verbandsprüfungen sondern auch in jagdlichen Einsätzen unter Beweis gestellt.  Bente jagt in einem Niederwildrevier mit viel Wasser und hat sich auf die Entenarbeit spezialisiert. Bosse vom Kiekeberg ist öfter auf Nachsuchen im Einsatz, wo er seine Anlage als Totverbeller einbringen kann, immer dann, wenn er seinen Hundeführer zum gefundenen Wild bellend heran ruft.  Bei so mancher erst gar nicht aufgenommener Nachsuche  z.B. nach einer Drückjagd, hatte Bosse  vermeintlich verfehlte Stücke dann doch noch gefunden und durch sein anhaltendes Bellen Jägern und Hundeführer den Fundort angezeigt. Bosse ist erfolgreich als anerkannter Deckrüde des Weimaraner Klubs im Einsatz. Auch bei seinen inzwischen 14 Nachkommen zeigen sich gesunde Hüften, recht häufig ein Sicht- oder Spurlaut und überdurchschnittlich sehr gute bis hervorragende Ergebnisse bei den Anlagenprüfungen, darunter auch 2 Suchensieger. Auf der Zuchtschau in Niedersachsen wurde 2014 Harry vom Hölter Grund mit einem v/v=v1 sogar bester Rüde / Zuchtschauensieger. Mit diesen Ergebnisse können wir recht zufrieden sein und sagen, dass aus der Verpaarung Amalie vom Kiekeberg und Fidi von der Letzlinger Heide gesunde Weimaraner mit hervorragenden jagdlichen Anlagen sowohl in der 1. wie auch in der 2. Generation hervorgingen.

Brentano Bosse vom KiekebergBrentano Bosse vom KiekebergBrentano Bosse vom Kiekeberg

 

Mai 2015

Neues von den C-Jungs

4 von 6 Welpen aus unserem C-Wurf haben neben der HZP nun auch erfolgreich ihre volle Brauchbarkeitsprüfung nach den jeweiligen Landesbestimmungen abgelegt (Cobi, Caspar, Cunibert und Conny).

Damit gelten sie als staatlich geprüft und nach dem Gesetz als jagdlich brauchbar. Dafür sind unsere Welpen ja schließlich auch gezüchtet worden und umso mehr erfreut es uns, wenn unsere ehemaligen Welpen auch im Jagdalltag ihre besonderen Befähigungen (Anlagen) unter Beweis stellen können. So hat  Cobi vom Kiekeberg mit seinem Besitzer Michael Heine bereits mehrfach erfolgreich verletztes Wild nachgesucht. Zuletzt erfolgreich einen nach Verkehrsunfall tödlich verletzten Bock. Gerade bei Verkehrsunfällen fehlt in der Regel der für den Hundeführer als “Bestätigung” erforderliche Schweiß. Die Hunde sind unseren Sinnen klar überlegen und benötigen lediglich eine Duftspur aus der Fluchtfährte des kranken Tieres. Nur ständig trainierte Jagdhunde mit besonderer Spursicherheit und Spurwillen sind in der Lage, solch schwierige Arbeiten zuverlässig zu erledigen. Jedes Jahr kommen in Deutschland mehr Wildtiere durch Verkehrsunfälle ums Leben, als wir Jäger im Jagdbetrieb erlegen. Umso wichtiger ist es, dass zuverlässige Hunde  jedes vermeintlich verunfallte Wild nachsuchen können, um es von seinen eventuellen Leiden zu erlösen.

Aber auch Caspar vom Kiekeberg ist mit seinem Besitzer Markus Nowaczyk des öfteren auf Nachsucheneinsatz unterwegs. Sein Spezialgebiet: das Schwarzwild. Auch Caspar hat nun die volle Brauchbarkeit abgelegt und dabei unter erschwerten Bedingungen sogar als bester Hund die Übernachtfährte  gearbeitet. Euch allen ein kräftiges Horido!

Caspar auf Brauchbarkeitsprüfung SchweissAmadeus Sau Juli 2014Cobi Nachsuche Bock

 

April 2015

Was für ein traumhafter Auftakt - Jugendsuche erfolgreich im Alter von 7 Monaten absolviert

5 der 6  Wurfgeschwister des D-Wurfes vom Kiekeberg (Dora, Dohna, Dodo (Freddy), Dyck (Artus) und Dornröschen (Fritzi) haben sich im jungen Alter von gerade mal 7,5 Monaten (Durchschnittsalter auf den Prüfungen = 13 Monate) ihrer ersten Bewährungsprobe im Jagdhundeprüfungsleben gestellt. Dabei konnten alle 5 Kiekebergs die von ihnen zu meisternden Prüfungsfächer mit sehr guten bis hervorragenden Arbeitspunkten abschließen. Mit einer traumhaften Gesamtpunktzahl von 75 absolvierte sogar Dora vom Kiekeberg diese Prüfung. Dora wurde geführt von Andre Graf, der diese Traumpunktzahl als Erstlingsführer erreicht hat.

Dora vom Kiekeberg auf VJP 2015

Die D’s vom Kiekeberg haben dabei das sehr gute Ergebnis des B-Wurfes vom Kiekeberg (Brentano Bosse 74 Pkt. und Baronesse (Bente) -73 Pkt.), die im Jahr 2011 ebenfalls im jungen Alter von 7 Monaten ihre VJP absolvierten, wiederholen können. Freddy 72 Pkt.,  Artus und Fritzi jeweils 69 Pkt. erfüllten alle Anforderungen der Prüfungsordnung sehr gut und damit voll umfänglich. Zudem bekamen Freddy und Fritzi eine 11 in der Hasenspur und Freddy war sichtlaut, als er den Hasen stach.

 

Spur

Nase

Suche

Vorstehen

Führigkeit

Laut

Dora

11

11

10

11

10

frgl

Dohna

12

10

9

10

10

sil

Freddy

11

10

10

10

10

sil

Artus

10

10

9

10

10

frgl

Fritzi

11

10

8

9

10

sil

Anmerkung: den einzelnen Prädikaten entsprechen folgende Punkte: hervorragend (12), sehr gut (11 - 9 ), gut (8 - 6)

 

73 Gesamtpunkte bekam unsere Dohna. Sie erlief sich traumhafte 12 Arbeitspunkte - als einzige bei dieser Prüfung - in der Hasenspur. Selbstständiges Suchen und Finden der Hasenspur während einer Querrsuche, hartnäckiges sicheres Verfolgen dieser über 4 Wiesen durch Einzäunungen, Hecken und Gräben hinweg, trotz mehrerer Verleitungen, verfolgte sie diese Spur willig und treu, weit über 870 m (Entfernungsmessung), so als hätte sie ihr Leben lang nichts anderes getan. Obendrein war sie noch sichtlaut. Für einen Züchter gibt es kaum einen schöneren Tag als diesen!

Dohna vom Kiekeberg

Diese Anlagenprüfungen geben uns Züchtern einen ersten Eindruck, wie gut sich bei den Welpen die natürlichen jagdliche Anlagen der Eltern aus der Verpaarung haben durchsetzen können und welchen Zuchtwert beide Eltern tatsächlich erkennen lassen. Auch wenn Prüfungen immer nur eine Momentaufnahme des Leistungsvermögens von diesem Tag abgeben und sie beeinflusst sind, durch die sich dem jungen Hund gebotenen Möglichkeiten, so erhält man doch einen ganz guten Gesamteindruck über die Qualitäten des Wurfes. Diese Gleichmäßigkeit in den Leistungen bei allen 5 Hunden, vor allem in den wichtigsten und am höhsten bewerteten Fächern dieser Prüfung, der Hasenspur und beim Naseneinsatz, macht uns sehr zufrieden. 5 Hundeführer an 4 verschiedenen Prüfungsorten mit unterschiedlichen Prüfungsbedingungen, darunter zwei Erstlingsführer. Wir sind sehr glücklich und stolz. Allen ein kräftiges Horrido und Weidmannsheil für diese wunderbaren Ergebnisse.

 

März 2015

Die Vorbereitungen zur Jugendsuche laufen

Wie die Zeit vergeht. Kaum geboren und schon wieder ein halbes Jahr älter. Wo andere Junghunde sich noch im “Kindergarten” austoben dürfen, steht für einige der kleinen Kiekebergs nun die erste Prüfung in ihrem Jagdhundeleben an. Die Verbandsjugendprüfung (VJP) mit den Prüfungsfächern Hasenspur, Nase, Suche, Vorstehen und Führigkeit ist die Grundvoraussetzung für den sicheren Verlorenbringer. Eine spätere Aufgabe im Jagdbetrieb unserer Hunde ist u.a. das Finden kranker Hasen nach dem Schuß. Diese Aufgabe erfordert vor allem Spurwille, Spursicherheit und einen ausgeprägten Beutetrieb. Ein wirklich guter Spurhund ist derjenige, der selbständig in der Lage ist, eine Hasenspur nasenmäßig zu finden und zu arbeiten, denn nur mit diesen können wir züchterisch die Leistungen unserer Hunde auch verbessern. Bei der Nachsuche auf einen kranken Hasen oder Fuchs ist es selten möglich, genau festzustellen wo der Anschuß ist und der Jäger muss sich auf seinen guten Hund verlassen können. Nur durch den Beutetrieb ist es ihm möglich, das kranke Wild auch zu finden. Die wahren Verlorenbringer zeigen sich somit erst in der Praxis. Ob ein Hund diese guten Veranlagungen als Voraussetzungen hat, sollen die Verbandsjugendprüfungen herausfinden. Dafür ist es besonders wichtig, dass man seinem jungen Hund genügend Möglichkeiten in der frühen Jugend geboten hat, die Nase zu gebrauchen, zu verfeinern, auch über schwierigem Gelände (Strasse, Graben, Hecke, anderer Bewuchs) mit Durchhaltewillen eine Spur voranzubringen und vor allem dabei zum Erfolg zu gekommen. So viel Erfahrung wie möglich ist hier das A und O. Gerade aber diese intensive Einarbeitung fordert viel Engagement und Zeit vom Hundeführer, denn bekanntlich sind die heutigen Reviere nicht mehr so reichlich mit Wild bestückt, wie es noch vor Jahren an einigen Orten zu sehen war. In diesem Jahr tauchte zudem in einigen Gegenden in Niedersachsen die Hasenpest auf und diese hatte die Hasenzahl noch weiter verringert. Keine leichte Aufgabe, wenn an manchen Tagen erst nach stundenlangem Suchen ein brauchbarer Hase zu finden war. Doch sind wir sehr zuversichtlich, dass auch die D- Kiekebergs  ihrer Anlagen entsprechend den nötigen “Drang nach vorn” und die “Hartnäckigkeit in der Spur” lautjagend unter Beweis stellen werden. Allen Startern ein großes Suchenglück!

Dohna mit KaninchenapportDohna vom KiekebergDohna, Mia und Amalie März 2015

erste HasenspurDora beim VorstehenDohna vom Kiekeberg

Dohna vom KiekebergFreddy mit EntenapportAmalie und Dohna an der Reizangel

 

Januar 2015

Nelson vom Vosstruben ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Wie sein Wurfbruder Nemo vom Vosstruben und seine Mutter Freya vom Entenstrich durfte Nelson dank einer gesunden Zuchtbasis das stattliche Hundealter von 14,5 Jahren erreichen. Nelson ist der Deckvater unseres A-Wurfes und somit Mitbegründer unserer heutigen Zuchtbasis vom Kiekeberg. Er hat seine jagdliche Ausbildung über VJP 70 sil, HZP 176 und VGP 323/3 ÜF bis hin zur Verbandsschweissprüfung SWII/ von Stefan Behrendt erhalten, der Nelson sogar zum Bringselverweiser ausbildete und seine besonderen jagdlichen Fähigkeiten mit dem Leistungsnachweis Schweissnatur (Schw.N) und einem Härtenachweis unter Beweis stellte. Die zweite glückliche Hälfte seines Lebens verbrachte Nelson bei Peter Meyer zu Bargholz. Nelson vom Vosstruben ist Vater von 75 Welpen aus 10 Verpaarungen. Nun, wo Nelson über die Regenbrücke gegangen ist, wünschen wir ihn, dass er in den ewigen Jagdgründen seiner Lieblingswildart dem Rehwild nach Herzenslust nachstellen kann.

Mai 2007Ansgard von der Vogelweide und Nelson vom Vosstruben  Nelson vom Vosstruben

 

Dezember 2014

Das Jahr neigt sich dem Ende und die Kleinen des D-Wurfes vom Kiekeberg sind nun streng genommen keine Welpen mehr. Sie haben sich alle sehr gut bei ihren neuen Familien eingelebt und alle berichten von den ersten jagdlichen Prägungen in den neuen Revieren. Schleppen, kleine Nachsuchen, Hasenspuren wurden gearbeitet. Alle typischen Wildarten wie Reh, Damwild, Schwarzwild, Fuchs, Dachs, Waschbär, Enten, Fasan, Kaninchen, Hase, Tauben und Krähen haben die meisten von ihnen bereits kennengelernt. Sie waren schon auf den ersten Jagden, wenn auch nur als Zuschauer, dabei und durften den einen oder anderen Schußknall bereits positiv erleben. Wir sind als Züchter rund um zufrieden mit dem, was die neuen Besitzer mit den Kleinen so alles bis zur 20. Woche gemacht haben.

Dohna vor einem Kaninchenbauerste DrückjagdVorstehen

VorstehenFreddyDora vom Kiekeberg

 

November 2014

 Enkeltochter Dohna, Tochter Amalie und Grossmutter Ansgard feierten zusammen den 14. Geburtstag der Oma

Welches Glück ist uns gegeben mit unsere alten Hündin, die zuvor viele Jahre ihren “jagdlichen Dienst” treu erfüllt hatte, heute ihren 14. Geburtstag erleben darf und dabei abgesehen von altersbedingten Kleinigkeiten noch weitgehend gesund ist. Ansgard war unsere erste Weimaranerhündin und sie begeisterte von Anfang an mit ihrer selbstbewussten, liebenswerten Persönlichkeit. Vor genau 14 Jahren kam unsere Ansgard von der Vogelweide zur Welt. Wegen ihrer hohen jagdlichen Leistungsfähigkeit, sehr guten Nase und ihrem  ausgesprochenen Finderwillen wurde sie im reifen Alter von 5 Jahren Begründerin unseres Zwingers vom Kiekeberg. Heute ist Ansgard mit ihren 14 Jahren sicherlich schon etwas unsicherer beim Gehen und das “junge Gemüse” ist ihr meist zu hektisch unterwegs, weshalb sie lieber als Seniorin allein und in Ruhe ihren kurzen Sparziergang am Feldweg absolviert, als sich von ihren Kindern “Umrennen zu lassen”, doch ist sie trotz ihres hohen Alters noch immer bei guter Gesundheit. Ihre starke Persönlichkeit und ihren Durchsetzungswillen hat sie auch an ihren alten Tagen bewahrt. So bellt sie lauthals vor der Haustür, wenn sie vom Gartenrundgang rein will und erinnert uns meist recht energisch, zuweilen auch mit kleinen Clowneinlagen, dass es an der Zeit ist, ihre Futterschüssel zu füllen. Schon immer glänzte Ansgard mit einem guten Appetit, was mir die jagdliche Ausbildung sehr erleichterte. Sicherlich wissen wir, dass die Zeit bald kommen wird, wo wir Abschied nehmen müssen. Doch heute wird erst einmal gefeiert.

 

14. Geburtstag Ansgard

Oktober 2014

 Durch das abwechslungsreiche Angebot an einer welpengerechten Lern-, Erkundungs- und Spielwelt haben unsere Welpen bereits in ihrer 7. bis 8. Lebenswoche erstaunliche Eigenschaften wie Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen, Selbstsicherheit, Lern- und Arbeitsfreude entwickelt. Auch ihre sensomotorischen Fähigkeiten sind um 2-3 Wochen ihrer Altersstufe voraus. Dies erfreut uns sehr, haben wir doch bei diesem Wurf so einiges Neues ausprobiert. Angefangen haben wir mit einer sehr frühen Neurostimulation (3. bis 16. Lebenstag) in Kombination mit den wichtigsten Jagd- und Beutetieren und weitergemacht mit dem zielgerichteten Aktivieren des eigendynamischen Lernens durch Selbsterfahrung (ab 21. Tag welpengerechter Spielplatz). Dies alles wäre jedoch nur halb so erfolgreich gelaufen, wenn wir nicht so tatkräftig unterstützt worden wären durch die Instinktsicherheit und das ungestörte Brutpflegeverhalten unserer Mutterhündin Amalie vom Kiekeberg. Die Welpen haben nur so einen optimalen Start in ihr Leben erhalten können. mehr im  Welpentagebuch

IMG_6040klein 2Amalie im Kies spielt mit ihren WelpenD-Wurf vom Kiekeberg

 

Alle Welpen wurden in der 10. Woche abgegeben und leben bereits gut eingewöhnt in ihren neue Familien.

September 2014

Amalie mit De Rose Amalie mit De Rose und DoraAmalie mit De Rose

Zwischen der 5. und der 6. Woche ist der Zeitpunkt gekommen und die Welpen bekommen von ihrer Mutterhündin immer weniger Milch. In dieser Zeit beginnt nun auch die Entwöhnung von der regelmäßig verfügbaren “Milchbar” und unsere Amalie wird stattdessen zur Erzieherin, die ihren Welpen nun spielerisch u.a. die Hundesprache beibringt. Liebevolle Aufforderungen zum Spiel fördern die Geborgenheit und das Gefühl der Vertrautheit. In einer solchen Umgebung ist es für die Welpen viel lustvoller und leichter, Neues zu entdecken, auszuprobieren und durch selbst gemachte Erfahrungen fürs Leben zu lernen. Das aktive Spielen fördert zudem die motorische und geistige Entwicklung.

Nun stehen auch die Namen unserer Welpen fest: Dodo, Dyck, Dornröschen, Dora, De Rose und Dohna-Antoinette. Auch eine Hündin für unseren Zwinger haben wir uns ausgesucht. Die Auswahl fiel uns doch schwerer als gedacht. Sind doch alle Mädels willensstark, neugierig, motiviert sich im Spiel auszuprobieren und zeigen Intelligenz bei der Lösung von kleinen Aufgaben. Dohna (rotes Halsband) wird nun bei uns bleiben. Wir freuen uns schon auf die kommende Zeit mit Ihr und unserem Rudel.  Auch haben nun alle zukünftigen Besitzer unserer Welpen ihre Kleinen zusammen mit den Wurfgeschwistern bei uns Zuhause in Augenschein genommen. Die Welpen werden ab der 10. Woche in Ostfriesland, Tangendorf, Fallingbostel, Wolfenbüttel, Neuruppin und Nürnberg ihr Zuhause haben, doch bis es so weit ist, können sich die Racker noch bei uns wohlfühlen:

Entenbegegnung 23. Tag21. Tag D-Wurf vom Kiekeberg D-Wurf vom Kiekeberg

 

August 2014

Der D-Wurf vom Kiekeberg ist da!

Welche Freude und was für ein Glück: am 14.08.2014 wölfte unsere Amalie vom Kiekeberg in ihrem dritten und letzten Wurf erneut 7 Welpen (2 Rü / 5 Hü). Vor 2 Jahren im C-Wurf war gar keine Hündin dabei und diesmal gleich mehrere, aus denen wir uns nun in Ruhe eine potentielle Nachfolgerin für unseren Zwinger aussuchen können.

D-Wurf vom KiekebergD-Wurf vom KiekebergD-Wurf vom Kiekeberg

D-Wurf vom KiekebergD-Wurf vom KiekebergD-Wurf vom Kiekeberg

 

Unser Glückwunsch geht auch an den Deckvater Arko vom Hämelerberge, der erneut seine besondere Eignung zur Zucht unter Beweis stellte.

Arko vom Hämelerberge - ein selbstbewusster Rüde - vom Arbeitstyp - 70 cm Stockmaß - entsprach ganz den Vorstellungen unserer Amalie. Arko - bereits erfolgreicher Deckvater von 4 Verpaarungen - stammt ab von den Eltern Arne von Constancia und Clara vom Brelinger Berg. Diese Verpaarung ist eine gezielte Zucht auf die sehr gut jagdlich veranlagte und mehrfach erfolgreich eingesetzte Zuchthündin Freya vom Entenstrich und deren Stammlinie vom Vosstruben aus dem Zwinger der Familie Cramer in Leer. Bis weit über die Ur-Ur-Großeltern stehen die Stammahnen dieser Verpaarungen im Deutschen Gebrauchshundstammbuch. Mind. 50 % von ihnen haben darüber hinaus entweder eine Verbandsschweißprüfung erfolgreich absolviert oder das Leistungszeichen Schweiß Natur erworben. Unter ihnen findet sich u.a. der in Niedersachsen als bestätigter Nachsuchenhund und Totverbeller weit bekannte Dargo vom Blanken, was die über mehrere Generationen hinweg gefestigten Anlagen für die Nachsuchenarbeit unterstreicht. Ahnentafel D-Wurf vom Kiekeberg

Arko vom Hämelerberge (191/08; DGStB 61572; A1, sg/sg=sg, mgr, 70 cm, WG2/WF1, HN, Sw I/, H188, sil, G 279/2 ÜF, lt) wird bevorzugt für die Arbeit auf Sauen eingesetzt. Seine Professionalisierung, er stöbert selbstständig ohne wesentliche Führerunterstützung, ohne dabei aus der Hand zu gehen. Er versteht es, auf den Drückjagden die Sauern auch in weitläufigem Gelände selbstständig zu finden und in Bewegung zu bringen. Er jagd fährtenlaut und verfügt über eine zuverlässige Wild- und Raubtierschärfe. Sein Besitzer ist aus diesem Grunde auf den großen Bewegungsjagden u.a. in Sachsen-Anhalt und Brandenburg ein gern gesehener Hundeführer

Arko vom HämelerbergeArko vom HämelerbergeArko vom Hämelerberge

 

Juli 2014

Ein nicht alltägliches Jagderlebnis

Ein nicht alltägliches Jagderlebnis verdanke ich unserem Amadeus vom Kiekeberg, der mit mir zusammen an einem heißen Sonntag am frühen Morgen im Revier die Getreidefelder wegen Wildschaden kontrollierte. Wir gingen im Roggenfeld unter Wind  eine Traktorspur entlang als Amadeus plötzlich fest vorstand. Er gab mir zu verstehen: “da drin Frauchen stecken sie”. Und tatsächlich, an vier Stellen im Umkreis von rund 10 m wackelten vor uns die Ähren und wir konnten hören, wie die Schweine genüsslich schmatzten. Amadeus ging ihnen passioniert ein Stück entgegen, was ich jedoch durch einen barschen Rückruf korrigierte. Durch unsere Anwesenheit schließlich nun doch aufmerksam geworden, gaben die Sauen kurze Warnlaute und schienen in den angrenzenden Wald zu verschwinden. Wir entschieden uns, leise der Traktorspur weiter zu folgen und an einem Auswechsel 30 m weiter auf die Sauen zu warten. Eigentlich konnten wir mit ihrer Rückkehr gar nicht rechnen, denn schließlich hatten die Sauen uns  ja bemerkt, aber es dauerte nur 5 Minuten und wir hörten sie wieder an alter Stelle im Getreide schmatzen. Zudem kamen sie nun, auch  wie erhofft, auf den Wechsel zu, an dem wir beide auf sie warteten. Und plötzlich schaute einer der Frischlinge neugierig aus dem Roggen heraus und ich ließ die Kugel fliegen... Weidmannsdank, denn ohne Hund hätte ich die Sauen nicht bemerkt.

Amadeus vom Kiekeberg

 Juli 2014

Arno vom Kiekeberg ist über die Regenbogenbrücke gegangen

2,5 Jahre nach seinem schweren Jagdunfall, bei dem ihm das Nervengeflecht seines linken Vorderlaufes (Plexus brachialis) durch ein Schleudertrauma aus dem Rückenmark gerissen wurde und er einen gelähmten linken Vorderlauf zurückbehielt, ist Arno nun an den Spät-Folgen diesen Unfalles gestorben. Auch wenn Arno sich tapfer und verbissen in das Jagdhundeleben zurückkämpfte, er sogar wieder die Enten aus dem  Wasser apportierte und kleinere Nachsuchen erfolgreich absolvierte, so schwanden von Jahr zu Jahr doch zunehmend seine Kräfte. Nichts frustrierte ihn zum Schluß mehr, als die Unerreichbarkeit des vor ihm weglaufenden Wildes. Seine Familie stand trotz seines Handicaps bis zum Schluß an seiner Seite, umsorgten und pflegten ihn, sie bereiteten ihm letztlich, auch als unfreiwillig früh-pensionierten Jagdhund, noch ein erfülltes Leben.

Arno vom Kiekeberg besaß das züchterisch sehr wertvolle Leistungszeichen SchwN für die rote Arbeit hinter wehrhaftem Wild. Arno hatte bis zu seinem Unfall 74 Nachsuchen erfolgreich absolviert, darunter 56 hinter Schwarzwild und 5 mal Hetze mit Herunterziehen oder Stellen eines größeren kranken Stückes. Die bisher schwierigste Arbeit war hinter einem angeschweißten ca. 90 kg schweren Keiler, welchen Arno rund 2,3 km auf seiner Wundfährte verfolgte und schließlich nach langer Hetze laut im Dickicht stellte. Arno blieb solange am Stück, bis sein Besitzer das Stück durch einen Fangschuß erlösen konnte.

Arno vom Kiekeberg

 

In Erinnerung:

Arno’s besondere Nachsuche

Was für eine besondere Leistung. Nur ein 3/4 Jahr nach seinem schweren Autounfall auf der Jagd hat unser Arno vom Kiekeberg wieder mit seinem Besitzer Henry Römhild in Thüringen eine kleine Sensation geschafft, die wir aufgrund seiner Unfallverletzungen für nicht mehr möglich hielten. Ein 25 kg schwerer Frischling war in der Nacht geschossen, aber am Anschuß nicht gefunden worden. Nur ein einziger Tropfen Schweiß war der entscheidende Hinweis, ja das Stück hat die Kugel. Am nächsten Morgen durfte Arno nun die Nachsuche beginnen. Trotz seines Handicaps nahm er zügig und sicher wie zu alten Zeiten die Fährte auf. Zielstrebig und energisch ging es durch dichtes Brombeergestrüpp. Die Fährte war längst durch Neuschnee verdeckt. Nicht wenige Jagdhunde hätten hier wohl aufgegeben oder die Fährte verloren. Doch Arno suchte rund 200 m  konzentriert durch das dornige Gestrüpp einen steilen Hang hinunter und schließlich fand er unten im Tal am Bachlauf den Frischling, welchen er vor Freude kräftig schüttelte. Was für eine Leistung. Wir sind mächtig stolz auf Euch!

Arno vom KiekebergArno mit Wildsau am Mais 13.08.2010Nachsuche Arno Frischling am 04.12.2012

 

 

Arno vom Kiekeberg stammte ab aus Ansgard von der Vogelweide und Nelson vom Vosstruben

 

 

Mai 2014

“Lass mich niemals ohne meine Hunde jagen, dort wo sie fehlen, ist Jagd nur Schund”

Dieser Ausspruch ist eine goldene Regel des Weidwerkes, die wir nicht nur aus jagdtraditionellen sondern vor allem auch aus Tierschutzgründen stets beachten sollen.

Mit Beginn des Frühlings und Aufgang der Bockjagd finden wieder vermehrt Nachsuchen auf Rehwild statt, egal ob aufgrund von Verkehrsunfällen oder aufgrund von Jagdereignissen. Rehwildnachsuchen unterscheiden sich von denen nach Schwarzwild vor allem dadurch, dass Rehwild sich dem Hund nicht stellt und vor ihm weit weg flüchtet, wohingegen Schwarzwild sich von ernstzunehmenden Hunden häufiger auch stellen lässt, und der Jäger so einen Fangschuß antun kann. Zudem ist die Bodenverwundung einer Rehwildfährte im Verhältnis zur Schwarzwildfährte sehr viel kleiner und stets unterbrochen durch riesige Sprünge. Der Duft einer Rehwildfährte verfliegt sehr rasch und hat sich bereits nach 8 Stunden fast vollständig aufgelöst, wohingegen eine Schwarzwildfährte nach dieser Stehzeit erst richtig gereift ist. Aus diesen Gründen ist die Nachsuche einer kranken Rehwildfährte immer anspruchsvoll und verlangt vom Hund und Hundeführer viel Geduld und Übung. Das aus dem Wundbett hochgemachte kranke Rehwild muss ggf., da es sich ja nicht dem Hund und Jäger stellt, durch schnelle und hochbeinige Hunde instinktsicher am Träger gegriffen werden. Amalie vom Kiekeberg half mir dabei, einen kranken Bock nachzusuchen, der am Raps die Kugel bekam und trotz Blattschuß noch rund 100 m bogenschlagend quer durch hohen Bewuchs in den mit dichtem Unterholz bewachsenen Wald flüchtete. Ohne Hund wäre dieser Bock nicht gefunden worden. Weidmannsdank!

Amalie vom Kiekeberg Nachsuche Bock 5_2014