Januar 2012

Arno vom Kiekeberg wurde vom Auto auf einer Nachsuche angefahren:

Arno vom Kiekeberg war in den letzten Tagen viel auf Nachsuchen eingesetzt. Es ist Hochzeit in der Jagd. Viele Gesellschaftsjagden finden nun statt. Bisher war immer alles glatt gegangen. Doch diesmal nahm die Jagd ein schlimmes Ende. Arno suchte im Forst eine krankgeschossene Sau in einem für ihn fremden Revier. Zunächst am langen Riemen verfolgte er die Wundfährte eisern, verwies Schweiß, bis an einer Stelle, wo die Suche irgendwie nicht weiter vorankam. In einer Fichtenschonung suchte Arno schließlich weiter voran, dabei stieß er unverhofft auf die kranke Wundfährte und ab ging die laute Hatz, weit, weit, sehr weit. Denn 2 Stunden später, kam immer noch kein Hund zurück. War auch nichts mehr am Horizont von der Hatz zu hören. Auch nicht nach 4 Stunden. Es wurde schon dunkel und es regnete unaufhörlich. Alles Suchen in der Umgebung und Rufen half nichts, der Hund blieb verschwunden. Die Polizei und die Jägerschaft waren bereits informiert. Die ersten Anrufe kamen dann am Abend. Der Hund sei nun mehr als 15 km Luftlinie entfernt in einer Ortschaft gesehen worden, dann wieder eine Stunde später in einer anderen Ortschaft. Ein Jäger erkannte den Jagdhund mit Sauenschutzweste, Reflektor-Leuchtstreifen und Glöckchen, doch Arno ließ sich nicht von ihm einfangen und verschwand wieder im Wald. Seine Familie verbrachten sehr lange bange Stunden der Ungewissheit und Sorge. Sie fuhren die Waldwege und Ortschaften stundenlang ab, um wieder an den Ausgangspunkt im Forst zurückzukommen. Es gab eine Mischung aus Regenschauer und Schneeregen bei lausigen 3° C und Vollmond. Gegen 22:00 Uhr ergab ein Anruf bei der Polizei. Es wurde gerade ein Unfall gemeldet, direkt beim Ortseingang des Wohnortes von Arno, dort wurde ein Hund angefahren, der nun im Strassengraben lag. Der Hund war Arno, der auf seinem, vermutlich mehr als 30 bis 40 km langen, Irrlauf allen Gefahren entkommen war und nun auf den letzten Metern kurz vor seinem Ziel, sein Zuhause, von einem Auto erwischt wurde. Unglaublich, wie die uralten Instinkte eines Jagdhundes ihn zig Kilometer zurückfinden lassen, auch aus fremden Gegenden. Arno liegt derzeit in einer Tierklinik, wo die nächsten Tage zeigen werden, ob er doch noch einen Schutzengel dabei hatte. Unser tiefes Mitgefühl ist nun bei seiner Familie.

Arno und Amalie 27.11.2011

                                                                        

Wir vom Kiekeberg

Impressum: Weimaraner Zwinger vom Kiekeberg

Hobbyzucht für den Jagdgebrauch

Züchterin: Dr. med. Ilka Schalwat;  in 21442 Tangendorf, Am alten Bahnhof 1

Tel.: 04173-501 802 oder Mobil Vodafone D2 Netz: 0162 86 95 917

e-Mail: kontakt@weimaraner-traditionszucht.de

anerkannte Züchterin des Weimaraner Klub e.V.; Mitglied im VDH (FCI) und JGHV

Alle Rechte bleiben den Autoren vorbehalten, keine Nutzung, Vervielfältigung oder Weitergabe auch der Fotos ohne ausdrücklicher Genehmigung erlaubt. Für die Inhalte von verlinkten externen Websites oder dessen Risiken übernehmen wir keine Verantwortung.

C-Wurf