Amalie vom Kiekeberg
Ansgard, Amalie und Amadeus

 

September 2013

Brentano Bosse besteht als erster Weimaraner überhaupt die Verbandsstöberprüfung (VStP)

Unglaublich was die beiden Brentano Bosse vom Kiekeberg und sein Besitzer, Ausbilder sowie Hundeführer Stefan Behrendt sich so alles zutrauen. Erst die Verbandsschweissprüfung und nun die Verbandsstöberprüfung (VStP). Zwei völlig gegensätzliche Aufgaben, die der Hund zusammen mit seinem Hundeführer hier zu meistern hat. Ist es bei ersterer die kranke Wundfährte, die der Hund am Riemen verfolgen muss, so ist es bei einer Stöberprüfung gesundes Wild, was der Hund aus den Einständen ganz allein in Bewegung bringen muss, damit auch in unzugänglichem Gelände das Wild dem Jäger herbeigeführt werden kann. Jagdhunde, die eine solche Prüfung bestanden haben, haben nachgewiesen, dass sie in der Lage und geeignet sind, als einzeln und laut jagender Stöberhund, Schalenwild in seinen Einständen so zu bedrängen und in Bewegung zu bringen, dass das Wild dem Jäger herbei und tierschutzkonform zur Strecke kommt.

Bei dieser Verbandsstöberprüfung, die es übrigens erst seit 2008 beim JGHV überhaupt gibt, wird ein hohes Maß an Gehorsam (Leinenführigkeit, Ablegen, Schußruhe, Anscheideprüfung) vom Hund verlangt. Nur  40 bis 50 Hunde jährlich, vornehmlich aus der Rasse der Stöberhunde, stellen sich dieser Verbandsprüfung. Die Stöberarbeit selbst wird an einer mindestens 3 ha großen Fläche z. B. Wald mit dichtem Unterbewuchs (Brombeeren, Brennessel) bei mindestens 2 vorhandenen Schalenwildarten  geprüft. Das Stöbern muss unter jagdnahen Bedingungen in deckungsreichen Einständen mindestens 15 Minuten geprüft werden. Der Hund kann sowohl vom Stand aus geschnallt als auch vom Führer begleitet werden. Der Hund muss jedoch ohne Sichtkontakt zum Hundeführer planmäßig, gründlich und weit ausholend stöbern, dabei gefundenes Wild laut jagend verfolgen, bis es die Deckung verlassenen hat. Das Wild muss der Hund eine längere Strecke laut verfolgen und soll anschließend willig zum Führer wieder zurückkommen. So war es auch bei Bosse, der ein Stück Schalenwild (Rehwild) fährtenlaut unter den wachsamen Augen der Richter verfolgte bis dieses schließlich die Dickung verlassen hatte. Nicht hinreichend laut jagende Hunde oder Hunde, die nicht Wild gefunden haben oder zu kurz oder zu weit jagen, können die Prüfung nicht bestehen. Aufgrund dieser Schwierigkeit haben zwei Hunde diese Prüfung auch nicht bestehen können. Bosse vom Kiekeberg ist mit seinem Hundeführer Stefan Behrend mit einem St 38 B Suchensieger geworden!  Der erste Kiekeberg, der anhaltend lautes Jagen auf einer Verbandsprüfung unter Beweis gestellt hat. Eine Anlage, die züchterisch von besonderem Wert ist. Weimaraner sind per se keine geborenen Stöberhunde, da ihre hohe Führerbezogenheit meist eine all zu raumgreifende Suche behindert und auch ein anhaltender Fährtenlaut ist selten bei dieser Rasse. Daher umso mehr: Euch beiden: Ein kräftiges Horido und Weidmannsheil.

Bosse beim Totverbellen

Leistungsnachweis Bosse Stp

Juni 2013

Brentano Bosse vom Kiekeberg absolviert erfolgreich die 20 Stunden Verbandsschweissprüfung (VSwP)

Nachdem unser Bosse im letzten Jahr das Leistungszeichen (SchwN) vom Weimaraner Klub e.v. für seine besonderen Leistungen auf der erschwerten Nachsuchenarbeit, wie die hinter einem kranken Bock, erhalten hatte, stellte er sich nunmehr zusammen mit seinem Führer Herrn Stefan Behrendt den schweren praxisnahen  Anforderungen einer Verbandsschweissprüfung. Viele Verleitungen fanden sich in den schalenwildreichen Prüfungsrevieren und sie machten die rund 1.000 Fährtenmeter für Hund und Hundeführer nicht gerade leicht. Bosse zeigte jedoch erneut sein Können und überzeugte nicht nur die Richter am Ende mit seinem ausgeprägten Finderwillen, seiner Sicherheit und Selbstständigkeit auf der roten Wundfährte. So korrigierte Bosse sich selbst, wenn er von der Fährte abkam, selbst dann noch, als Sauen kurz zuvor die Fährte gekreuzt hatten. Dass am Ende Bosse in gewohnter Manier das gefundene Stück laut und anhaltend totverbellte, krönte diesen beeindruckenden Prüfungstag mit purer Gänsehaut. Für uns Züchter ist es natürlich von besonderer Bedeutung, wenn der Nachwuchs die in der Jagdpraxis gezeigten Fähigkeiten auch unter standardisierten Prüfungsbedingungen souverän abrufen und damit die hervorragenden jagdlichen Veranlagungen  unter nachweisbarem Zeugnis stellen kann. Daher sind wir sehr stolz auf Euch!

Ein kräftiges Weidmannsheil und Horido

Brentano Bosse vom Kiekeberg

 

Brentano Bosse vom Kiekeberg - meisterte Nachsuche auf krankes Rehwild - Leistungszeichen (SchwN) erhalten

Die besondere Begabung für die Arbeit nach dem Schuß ist unseren Weimaranern sicher bekanntermaßen eigen. So wie sein Onkel Arno vom Kiekeberg schon recht früh seine außerordentliche Veranlagung für die Schweißarbeit unter Beweis stellte, ist nun auch der jüngste Nachwuchs vom Kiekeberg im Alter von gerade mal 16 Monaten sehr erfolgreich auf seinen ersten jagdlichen Einsätzen gelaufen. Ein krank geschossenes Reh wurde von ihm am langen Riemen vom Anschuss an ruhig und sicher nachgesucht. Am ersten Wundbett angekommen, sprang das Reh hochflüchtig ab. Bosse wurde zur Hetze geschnallt und verfolgte das kranke Stück rund 200 m weit, erreichte es schließlich und zog es am Träger nieder. Dort hielt er das kranke Stück am Boden niedergedrückt so lange fest, bis sein Herrchen das Stück erlösen konnte. Niederziehen, dass ist ein altes Wolfserbe unserer Jagdhunde und dort wo es in dem jagdpraktischen Gebrauch auch sicher und verlässlich angewandt wird, ist es praktizierter Tierschutz. Von einem VGP Hund wird diese Arbeit daher auch verlangt (Brauchbarkeit). Doch eine so frühe Entfaltung der Anlagen ist nicht selbstverständlich. Ein besonderer Beweis für den Erfolg unserer frühen lernintensiven Förderung der Welpen vom Kiekeberg. Außerordentliche Leistungsfähigkeit kann sich nur mit früher und abwechslungsreicher Lernerfahrung entwickeln, die wir den Welpen offensichtlich im positiven Sinne geboten haben.
Bosse 2_2012

Brentano Bosse vom Kiekeberg - bester VGP Hund - 348 Punkte im 1. Preis ÜF mit Totverbellen

Bosse hat mit seinem Ausbilder, Führer und Besitzer Stefan Behrendt im jungen Alter von gerade mal 15 Monaten ein unglaubliches Ergebnis auf einer VGP mit ÜF bei Deutsch Kurzhaar Artland-Emsland hingelegt. Eine VGP ist die Meisterprüfung der Jagdhunde. Sie dient als Beweis ihrer jagdlichen Brauchbarkeit in allen Fächern (Wald, Wasser, Feld, Gehorsam). Dieser schweren Prüfung stellen sich nur rund 10% der Hunde eines Jahrganges und unser Bosse absolviert dieses Meisterstück bereits 4 Wochen nach seiner ebenfalls unglaublich erfolgreichen HZP.

Bosse ist zudem mit seinen 348 Punkten im 1. Preis Suchensieger. Ein unglaublich tolles Ergebnis und dann noch zweimal 4 h (Hervorragende Leistungen beim Stöbern im deckungsreichen Gewässer und eine hervorragende Leistung bei der Schweißarbeit). Diese 4 h gibt es nur für wirklich hervorragende Leistungen unter erschwerten Bedingungen, also z.B. wenn die Sauen frisch auf einer Schweißfährte über Nacht gebrochen haben und dem Hund dadurch viel abverlangt wird, wenn er unter diesen Umständen die Schweißfährte noch weiter sicher verfolgen will oder wenn der Hund den ganzen Teich mit einem dicken Schilfgürtel gründlich und selbstständig also ohne Einwirkung des Führers nach den lebenden Enten absucht).

Und als krönender Abschluß: Bosse zeigte eine herausragende Arbeit als Totverbeller am Ende der Schweißfährte (10 Minuten anhaltend am Stück Lautgeben ohne dabei das Stück zu verlassen). Das ist eine sehr alte Tradition in der deutschen Jagdhundegeschichte und der Erhalt dieser wunderschönen jagdlichen Kultur ist uns eine besondere Freude. Echte Totverbeller gibt es wirklich nur sehr selten und nun auch im Zwinger vom Kiekeberg. Wir sind mächtig stolz auf Euch!

Eine Woche vor dieser VGP hat Bosse gleich noch einmal schnell seine Bringtreueprüfung mit einem mindestens 3,5 kg schweren Fuchs absolviert (nur 2 Minuten Hin- und Zurück). Und als Ausdruck seiner Top-Gesundheit kann Bosse nun auch noch ein HD Röntgenergebnis mit HD Frei A1 aufweisen.

 

VGP Bosse Totverbellen

194 Punkte auf der HZP für Bosse vom Kiekeberg

23 Weimaraner stellten sich der diesjährigen HZP der Landesgruppe Niedersachsen in gewohnt wildreichen Revieren rund um Schwerinsdorf (Ostfriesland). Bosse (zweitjüngster Hund) überzeugte wiederholt mit seinen hervorragenden Anlagen. Er erhielt eine 12 (hervorragend) für das Stöbern hinter der lebenden Ente und 11er (hohes sehr gut) Bewertungen in Nase, Vorstehen, Arbeitsfreude, Führigkeit, einfach große Klasse.

Bosse vom Kiekeberg

September 2011

Bosse vom Kiekeberg erhält Auszeichnung für die beste Wasserarbeit bei einer Feld und Wasserprüfung in Österreich

Welch’ großes Talent - Brentano Bosse vom Kiekeberg absolviert in einem Alter von gerade mal 13 Monaten die österreichische Feld- und Wasserprüfung mit einem bravourösen Ergebnis. 306 Punkte von maximal 316 und dann  gleich noch die Auszeichnung für die beste Wasserarbeit (46 Weimaraner). Die Feld- und Wasserprüfung ist anspruchsvoller als die deutsche HZP, weil sie von den jungen Hunden nicht nur Gehorsam hinterm Hasen sondern auch eine Leistung im Wasser abverlangt wie sie sonst erst auf einer VGP erwartet wird. Wir sind daher mächtig stolz Euch und sind gespannt auf die kommenden HZP Tage in Ostfriesland.

 

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Bosse 8 Wochen

Bosse beim Totverbellen

VGP Bosse Feld

VGP Bosse Fuchs

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VGP Bosse Wasser

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Stefan nach Totverbellen Bosse VGP

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Bossse Portrait

Brentano Bosse vom Kiekeberg

Brentano Bosse vom Kiekeberg

Bosse Standfoto

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