Amalie vom Kiekeberg
Ansgard, Amalie und Amadeus

9. Woche die Zeit des Abschiedsnehmens


Unsere Welpen Cnut Calle, Cunibert, Cato, Cobi, Conring und Caspar sind nun 8 Wochen alt und ihre neuen Besitzer sind schon in freudiger Erwartung, wollen ihre kleinen neuen Freunde nun recht bald mit nach Hause nehmen. Für uns heißt es nun Abschiednehmen von den kleinen Rackern. Unsere Welpen gehen in die Landesgruppe Niedersachsen, nach Südwest und nach Nordrhein-Westfalen. Den weitesten Weg hat unser Cunibert. Er vertritt die Kiekeberg nun bald in Österreich.


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Auch in dieser Woche standen eine Menge wichtige Ereignisse für unsere Welpen an. Neben der Wurfabnahme durch den Vorsitzenden der Landesgruppe Niedersachsen waren sie bei unserer Haus-Tierärztin . Dort erhielten sie neben einem Gesundheitscheck ihre erste Impfung sowie einen Chip zur Identifikation. Die Tierarztpraxis fanden sie anfangs recht interessant, doch als sie Computer, Untersuchungstisch und Papierkorb ausgiebig studiert hatten und es langweiliger wurde, legten sie sich einfach in das Bücherregal im Untersuchungszimmer, um gemeinsam mit den Geschwistern dort ein kleines Nickerchen zu machen. So galt es halt die Zeit ab zu warten, bis auch der letzte Bruder seine Impfung erhalten hatte. Diese Entspannung in unbekannter Umgebung ist ein Beleg ihrer Ausgeglichenheit und ihrer zu dieser Zeit bereits recht ordentlichen Umwelterfahrung. Übrigens, der Transport zur Praxis erfolgte in Teilen im Jagdrucksack. Auch das war für sie ein spannendes aber lustiges Erlebnis.


11.01.201307.01.2013Tierarztbesuch  17.01.2013


07.01.2013Caspar vom Kiekeberg20.01.2013


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Die Welpen sind wieder ein ordentliches Stück gewachsen. Zwischen 5,8 und 6,5 Kilogramm wiegen sie nun. Ihre geistige Reife, ihre motorischen Fähigkeiten sind im Spiel deutlich zu erkennen. Die körperlichen Proportionen wachsen in dieser Zeit rasant aber sehr unterschiedlich. Mal sind es die Läufe, mal das Fell und dann wieder der Kopf. Innerhalb von nur wenigen Tagen ist das Aussehen schon wieder anders. Nun sehen sie aber schon wie richtige Hunde aus, die bellen, knurren und jaulen können. Ihr Aktionsradius beim Toben ist gewaltig. Der Garten wird nun langsam zu klein.


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Beim regelmäßigen Ausflug ins Revier mussten wir schon tüchtig aufpassen, dass uns die neugierigen Racker auch folgten. All zu gern ließen sie sich von einem interessanten Kaninchenbau oder einer frischen Fährte ablenken. Mit tiefer Nase studierten sie intensiv die besonderen Düfte des Waldes. Dabei verlangte das dichte Gestrüpp von den Kleinen nicht nur Geschicklichkeit sondern sie mussten sich auch anstrengen, um über den umgefallenen Baumstamm oder die Brombeeren das Rudel nicht aus den Augen zu verlieren. Natürlich sind diese Ausflüge zeitlich nur von kurzer Dauer. Viel zu leicht können sich die Kleinen sonst körperlich überfordern oder bei Unterkühlung eine Erkältung bei diesen winterlichen Verhältnissen holen. Vor allem der kalte Schnee ist da nicht ganz ungefährlich. Die Regelmäßigkeit der Ausflüge geht  hier also streng vor der zeitlichen Länge.


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Amalie geht nun mehr und mehr im Spiel mit ihren Welpen auf. Sie kann es gar nicht erwarten, wenn die kleinen Racker nach draußen in den Auslauf zum Toben dürfen. Dort animiert sie mal den einen mal den anderen Welpen zum lustvollen Mitmachen. Dazwischen wird auf Hundeart erzogen und natürlich ausgiebig gepflegt.


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Auch das Erkunden von jagdbarem Wild stand wieder auf dem Programm in dieser Woche. Diesmal eine frisch erlegte Ente und ein frisches Kaninchen. Und an der Reizangel waren erneut positive Entwicklungen im Vergleich zur Vorwoche erkennbar. Einige Welpen zeigten hier nun deutliche Vorstehmanieren. Das Tauschen der Beute gegen Belohnung gehörte dabei zum lustvollen Muß.


 


20.01.201320.01.201320.01.2013


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Insofern blicken wir mit Zufriedenheit auf das Erreichte zurück. Die Welpen haben sich toll entwickelt. Sie sind fit und munter. Sie haben ein ausgeglichenes freundliches Wesen und zeigen viel Begeisterung im Spiel. Sie sind sehr neugierig und ihrem Alter entsprechend angemessen passioniert.  Darauf gilt es nun aufzubauen. Wir sind sehr gespannt, wie es mit ihnen weitergeht.


 


8. Woche Soziale Kompetenzen


Unsere Welpen sind nun 7 Wochen alt. Ihr Organismus, ihre physischen und geistigen Fähigkeiten sind intensiv gewachsen und werden es bis zu ihrem richtigen Erwachsensein auch noch weiter tun. Die Welpen haben in dieser Woche ihre erste Kurz-Schleppe auf einer Wiese mit einer Sauschwarte freudig erkundet und zur Belohnung am Ende ihre Futterschüssel gefunden. Kleine Reviergänge an unterschiedlichen Orten und kurze Autofahrten gehörten ebenso zum Wochenplan wie das Ausprobieren neuer Spielgeräte auf dem Abenteuerspielplatz. Wegen des winterlichen Wetters geschehen diese Ausflüge natürlich nur in kurzen Abschnitten, um eine gefährliche Unterkühlung zu vermeiden. Anschließend wird das gemeinsame Aufwärmen in der wärmenden Hundebox von allen wohlwollend genossen. Das Schleckern von warmer Milch (mind. 3,5% Fett, ggf. mit Milchausstauscherpulver oder Laktosefreie-Milch) gehörte ebenfalls zu den verschiedenen “Köstlichkeiten”, die unsere Welpen kennen lernten, ohne dabei jemals Verdauungsprobleme bekommen zu haben. Im Gegenteil, sie genießen die kleinen Abwechslungen im Speiseplan, mit dem ansonsten ausschließlichen Welpenspezialfutter.


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Ihre Hundemutter, unsere Amalie, unterstützt uns nun zunehmend auch mit ihrer eigenen sozialen Erziehung. Auch wenn Mütter im Allgemeinen relativ tolerant gegenüber ihren Welpenkindern sind und sich nur selten in die inneren Angelegenheiten / Spiel der Welpen einmischen, so beginnt sie nun mehr und mehr mit dem Erlernen der gegenseitigen Verständigungsfähigkeit mal im Rollenspiel und mal auch mittels unmissverständlicher Gesten bei hartnäckigen Bettlern. Die Welpen lernen ihre Mutter als Autorität respektvoll zu behandeln und ganz nebenbei hält Amalie sich auf diese Art und Weise die all zu aufdringlichen und ungebändigten Welpenkinder geschickt vom Halse. Das Säugen hat sie inzwischen auf ein Minimum reduziert. Wohl mehr um ihren Trieb zu stillen, als zum Füttern. Das Gesäuge ist daher auch schon um 2/3 seiner ursprünglichen aktiven Größe zurückgegangen. Dazwischen wird ausgiebig gepflegt, auch wenn die “halbstarken” Welpen diese Fürsorge nun mehr und mehr als überflüssig empfinden.


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 Die bis zu ihrem Erwachsenwerden (Alter von 2-3 Jahren) vor allem mit Gefühlen und Emotionen begleitete Erlebnis- und Lernerfahrung läßt unsere Hunde nun zu dem werden, was sie über den Weg des sozialen Lernens an wichtigen Grundregeln des Gemeinschaftslebens mitgenommen haben. Junge Hunde brauchen auf diesem Weg vor allem eine verlässliche Orientierung mit erkennbaren Grenzen, dessen Grundsteine wir ihnen bereits als Züchter geben müssen. Das Sammeln von wichtigen sozialen Erfahrungen findet bei den Welpen vor allem in dem wechselnden Rollenspiel mit den Geschwistern, aber auch durch die Mutterhündin, den anderen artgleichen Sozialpartnern und natürlich durch uns Menschen statt.


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Der Drang nach Durchsetzung der eigenen Bedürfnisse steckt je nach Veranlagung bereits mehr oder weniger in allen jungen Welpen. In diesem naturgegebenen Bestreben nach Dominanz gibt es zunächst keine innere Begrenzung. Im Verlauf des Heranwachsens zum Junghund findet dieses Dominanzstreben in den verschiedensten Entwicklungsstufen statt und ist durch Verhaltensweisen gekennzeichnet, die dem Trotzalter unserer Menschenkinder sehr ähnlich sind (verschiedene Strategien werden ausprobiert). So zeigen sich bereits ab der 6. Woche bestimmte Charaktereigenschaften in den Welpen. Hier ist es die verantwortungsvolle Aufgabe des Züchters und später die des neuen Besitzers, augenblicksgerecht, behutsam aber bestimmt von außen regulierende Grenzen in die Handlungsfreiheit des Welpen aufzuzeigen. Um unerwünschtes Dominanzstreben wie Futterneid mit Rauferei keine Frühprägung zu geben, füttern wir unsere Welpen nicht mit einem gemeinsamen Futternapf sondern jeder Welpe erhält von uns einen eigenen. Wir lassen Streit um das Futter erst gar nicht aufkommt. Diese soziale Verträglichkeit ist für uns und gerade für unsere zukünftigen Jagdhunde, die ja später mit anderen Hunden friedlich und gemeinsam jagen sollen, von großer Wichtigkeit.


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Aber es darf unseren Welpen trotz der notwendigen Grenzen in diesem sozialen Lernen nicht verwehrt werden, auch ihre natürlichen und mitunter durchaus aggressiven Auseinandersetzungen unter den Geschwistern und später anderen Artgenossen gleichen biologischen Alters und ähnlichen Temperamentes selbst auszutragen. Diese Erfahrung der Spielregeln benötigen sie, um ausreichend sozial lernen zu können. Würden wir hier übermäßig eingreifen, entstünde durch Überbehütung ein vermindertes Selbstbewusstsein und im schlimmsten Fall ein Cocktail von Verhaltensstörungen aufgrund unbewältigter Ängste. Die natürliche Handlungsfreiheit des Welpen endet dort, wo die Bedürfnisse des anderen, also des Unterlegenen, anfangen oder wo sie verletzt werden. Wir greifen nur dann ein, wenn der unterlegende Welpe sich nicht selbst aus seiner Situation, seiner Lage und nicht mit eigener Kraft befreien kann. Hat der Welpe dann seine Geschwister nach der 9. Woche verlassen, sind bis zur 16. Woche vor allem fachkundige und kompetente Welpenspielgruppen im Umgang mit fremden Hunden gleichen Alters für das Erlernen der sozialen Kompetenz zu empfehlen.


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Aber auch das Knabbern an Möbelstücken, Elektrokabeln etc. gehört für uns zu den eindeutigen Grenzen, die wir den Welpen bereits jetzt aufzeigen. Bei allen anbahnenden “Erziehungsmassnahmen” wie  z.B. durch den Nackenfellgriff (kein Nackenschütteln !) geht es jedoch niemals um körperliche Härte, sondern um die Unmittelbarkeit des Verbotes mit seinem Überraschungseffekt und seiner Eindeutigkeit. Die Wirksamkeit und der Erfolg dieses sozialen Lernens hängt jedoch in entscheidendem Masse vom Vertrauensverhältnis zwischen Hund und uns Menschen ab. Wir Menschen müssen dabei jene natürliche Autorität ausstrahlen, die sich gegenüber dem jungen Hund durch Sicherheit, Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit tagtäglich beweist. Denn auch unsere Hunde lernen nur von solchen Vorbildern, die sie wirklich respektieren. Die Bereitschaft zur Eingliederung und Unterordnung gründet sich nicht auf körperlich erzwungene und angstbetonte Unterwürfigkeit sondern ausschließlich auf Wahrhaftigkeit und Vertrauenswürdigkeit.


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7. Woche Erkundungsphase


Nun sind die Welpen 6 Wochen alt. Sie haben ihr erstes Silvester mit ihren lauten Böllern und Raketen unbeeindruckt, weil meist spielend, überstanden. Durch ihren nun zunehmenden Reifegrad ergeben sich immer mehr Entwicklungsmöglichkeiten. So erkundeten sie das erste Mal selbstständig im Jagdrevier die Düfte des Waldes und der Wiesen. Die erste Autofahrt verbrachten sie friedlich in der Hundetransportbox und ließen sich durch das Schaukeln des fahrenden Autos quasi warm und sanft in den Schlaf wiegen. Zuhause wieder angekommen, wollten sie gar nicht mehr aussteigen. Zu schön war es offensichtlich für sie in diesem warmen Nest.


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Im lustvollen Spielen (Abenteuerspielplatz draußen und Welpenauslauf im Wohnzimmer) erleben sie durch Selbsterfahrung, dass nicht immer alle Wege direkt zum Ziel führen, aber dass es immer einen Weg gibt. Ist das jeweilige Ziel z.B. Futter für den Welpen interessant genug, sucht er zielstrebig nach diesen einen Weg, das Ziel zu erreichen. So lernt der Welpe allein oder gelegentlich auch mal mit Unterstützung durch uns, einen Umweg zum Ziel zu gehen (z.B. Herumlaufen bei einer Gittertür). Aber auch im Spielen mit den Geschwistern werden Strategien erprobt, um das Spielzeug oder den bevorzugten Liegeplatz zu erobern, zu verteidigen oder zurückzugewinnen. Das kleine Spielzeug wird apportiert und gebeutelt. Es wird angeschlichen und eingesprungen oder nur in Vorstehpose verharrt. Alles wichtige Erfahrungen für ihr späteres Leben. So ist ihr Geruchssinn schon erstaunlich sensibilisiert. Selbst die Sauschwarte, die hinter einer Schuppentür lag, wurde nasenmäßig und mit großer Neugierde wahrgenommen. Oder der Bruder, der heimlich eine Leckerei abgestaubt hatte, die er unbemerkt genüsslich in der Box verzerren wollte.


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In diesem Alter sind die motorischen und sensorischen Fähigkeiten beachtlich gewachsen. Die Ausdauer und die Kraft ist deutlich zu spüren. Die Ausflüge nach draußen können daher schon länger andauern, als noch vor einer Woche. Ein regelmäßiger Rhythmus hilft Struktur in den Tagesablauf zu bekommen. So gehen die Welpen nach dem Aufwachen morgens zum Lösen gleich ins Freie, jedes Füttern findet nun draußen statt und anschließenden geht es wieder zum Lösen in den Garten (Kies, Gras) oder zum Toben in den Auslauf. Dieser Rhythmus hilft die Welpenstube im Wohnzimmer sauberer zu halten und natürlich gewöhnen sich die Welpen an den menschlich vorgegebenen Rhythmus. Dazwischen wird ausgiebig gespielt und getobt. Die ersten Unarten wie Auslegeware zerbeißen oder draußen aus dem Sand Steine in das Mäulchen nehmen, müssen nun sanft aber bestimmt unterbunden werden. So lernen die Welpen auch das erste scharfe “Nein, lass das” kennen, ohne dabei gleich von Erziehung sprechen zu wollen. Erziehung wäre hier auch völlig fehl am Platz.


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Da das Alleinsein bekanntlich den meisten jungen Hunden schwer fällt und langsam gelernt sein will, gewöhnen wir die Welpen bereits jetzt daran, wenn auch nur für wenige Minuten allein in einer Transportbox neben dem Welpenauslauf zu liegen. Leichter fällt das Alleinsein dann, wenn man ihm dabei eine Leckerei mit in die Box hineingibt oder die Phase des Tiefschlafes nutzt. Jeder so verursachte Stress muss natürlich wohl dosiert sein und darf den Welpen nicht überfordern. Unbewältigte Stressituationen müssen vermieden werden. Lobende Worte und Streicheleinheiten gibt es aber nur, wenn wir wirklich als Bestätigung eine gute Leistung belohnen wollen. Ängstlichkeit darf nicht mit Streicheleinheiten sondern nur mit Gelassenheit begegnet werden, damit sich mögliche Unsicherheit nicht weiter verstärkt.


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An der Reizangel wird nun behutsam die sich in diesem Alter erstmals zeigende Vorstehanlage gefördert. Lustvolles Beutehetzen ist dabei auf ein Minimum zu beschränken, da wir ja einen beherrschten Jagdhund und keine Hetzer prägen wollen.


6. Woche Erkundungsphase


Nun sind die Welpen 5 Wochen alt und ihr Lernen braucht ständig neue Anreize. Es dürfte gut nach vollziehbar sein, dass es für uns nicht gleichgültig ist, wie die Entwicklungsumwelt unserer jungen Welpen aussieht und welche Lerngelegenheiten wir ihnen bieten. Denn es ist die Umwelt, die ihre Hand am “genetischen Schalter” hat und den Grad der Verwirklichung erblicher Anlagen bestimmt.


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Es ist so gesehen auch kein Geheimnis, warum manche Hunde intelligenter und cleverer sind, als andere. Die Möglichkeiten und Notwendigkeiten des sozialen Lernens zwischen den Wurfgeschwistern, der Hündin und ggf. weiteren Haustieren sind sicher wichtig.


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Doch ein vielseitiger und erlebnisreicher Abenteuerspielplatz, der die Welpen animiert, selbstständig die bereitgestellte Spielwelt zu erkunden und spielerisch auszuprobieren bietet eben die beste Umwelt zur Entfaltung des genetischen Basismaterials. Nicht nur die neuen motorischen Leistungen zur eigenen Körperbeherrschung, wie das Gleichgewichthalten wirken als Selbstbelohnung. Das  erlebte Gefühl, durch eigenes Tun, innere Belohnung zu erlangen, wirkt bei den Welpen sehr motivierend und ermuntert sie  dazu, immer höhere Herausforderungen anzunehmen. Es fördert nebenbei auch das Zutrauen und das Lernverhalten insgesamt. Vertrauen ist auch die Grundvoraussetzung, um in den kommenden Wochen  gewünschte Verhaltensweisen zielgerichtet beim Welpen wie das Apportieren von Wild herbeizuführen.


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Warum ausgerechnet jetzt? Nur in der so genannten Sozialisationsphase findet ein rasches intensives Wachsen der Nervenzellen in der Art und Weise statt, dass vor allem die Neuronen sich über ihre Synapsen  miteinander vernetzen. Je mehr Neuronen sich untereinander vernetzt haben, desto leistungsfähiger ist der Organismus später. Der Hund kann viel besser lernen und eigene Strategien für Problemlösungen entwickeln. Er kommt mit seiner Umwelt viel besser zu recht und ist variabler in seinem Verhalten. Er ist somit auch als Jagdhund besser geeignet, sich auf wechselnde Bedingungen und Stress jeder Art einzustellen. Je mehr Umweltreize der Welpe in dieser so wichtigen Sozialisationsphase kennengelernt und verarbeitet hat, desto mehr Synapsen werden ausgebildet. Die in dieser Zeit vernetzten Synapsen fungieren dann wie eine Autobahn. Nicht oder nur selten gebrauchte synaptische “Verbinungen” werden wenig ausgebaut oder später sogar ganz aufgegeben.


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Auch hier gilt, dass milder Stress, also ein Fordern des Organismus, für den Welpen und seine Entwicklung vorteilhaft ist. Die Differenzierung des Gehirns und des peripheren Nervensystems erfolgt bis zur 12. Lebenswoche. So dass letztlich ein Organismus heranwächst, der mit seiner Umwelt etwas anfangen kann - sozusagen artgerecht und adäquat reagieren kann, der seine Emotionen unter Kontrolle hat - der aus seinen Erfahrungen lernen kann.


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Auch die Körpersprache unter den Artgenossen ist zwar angeboren, doch die Fähigkeit, sie zu erkennen und darauf direkt antworten zu können, muss erlernt werden. In der Sozialisationsphase speichert der Welpe alle Lebewesen, denen er begegnet, bei zumindest positivem Kontakt als seine Artgenossen oder befreundete Spezies ab.


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5. Woche Gewöhnung an die Umwelt


Mit der sinnlichen Wahrnehmung der Welt beginnt für unsere Welpen nun die Zeit der Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Etwa ab der 4. Woche ist das Kennenlernen der Umwelt sehr wichtig für das künftige Verhalten des Hundes. Diese sensible Phase dauert ungefähr bis zur 15. / 16. Woche.


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Sie hat ihre besondere Qualität, denn hier werden die Grundsteine für das zukünftige Verhalten eines Hundes gelegt. In dieser Phase werden aus nicht genutzten Chancen Einschränkungen in den späteren Verhaltensweisen. Aus erfolgreich erlebter und verarbeiteter Umwelt werden wertvolle Erfahrungen, die helfen können, neue Strategien im Umgang mit ihrer zukünftigen Umwelt zu entwickeln.


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In diesem Alter zeigen sich bereits erste Hinweise dafür, ob ein Welpen eher kopflos handelt, also ob er buchstäblich “mit dem Kopf durch die Wand zum Ziel z.B. Futter will” oder ob er überlegt an die Herausforderung herangeht und ruhig unbeirrt sein Ziel verfolgt. Die Welpen nun aus selbst gemachter Erfahrung lernen lassen, dass ist die wichtigste Aufgabe des Züchters in dieser Zeit. Hier kommt es vor allem auf den Einfallsreichtum sowie die dosierte Vielfältigkeit der Reize an, ohne dabei die Welpen zu überfordern.


So ist es  auch Aufgabe des Züchters, einen verhaltenssicheren und sozial stabilen Hund durch die Schaffung von angemessenen Umweltreizen, als Quelle der Verhaltensbildung zu prägen.


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Unsere angehenden kleinen Jagdhunde machen in dieser sensiblen Phase erste Erfahrungen mit ihrer zukünftigen Arbeitsumwelt (Wald, Wiese) aber auch mit ihren zukünftigen Beutetieren wie das frisch erlegte Reh, die Sauschwarte, einen Hasen, das Kaninchen und den Fuchs. Aber auch die erste Fangspiele werden an der Reizangel erfahren. Zunehmend wird das von den Welpen eroberte Umfeld erweitert, in dem Lernen und Spielen stattfindet, abgelöst von ausgedehnten Ruhephasen. Unsere Welpen durften kurz vor Weihnachten das erste Mal an einem frisch geschossenem Reh schnuppern. Zum Festtag gab es auch für sie Reh (gekochtes Herz). Nun findet auch die gemeinsame Mahlzeit immer öfter draußen im Freien statt. In den  kommenden Tagen werden sie ihren ersten Ausflug in den Wald machen und dort die besonderen Düfte des Waldbodens, die Wildtierfährten, das Moos, die Blätter und verschiedene Nadeln aufgeregt studieren dürfen.


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Zu einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Nahrung gehört nicht nur das spezielle Welpenfutter für junge “Starter” eines bekannten Tiernahrungsherstellers. Ab der 5. Woche dürfen der erste Hüttenkäse, die Banane,  der Reis, sehr frischer Rindertartar vom Metzger des Vertrauens und natürlich gekochtes Wildfleisch  vorsichtig schon mal ausprobiert werden. Alles natürlich sehr klein portioniert und gut zerkleinert, denn die kleinen Milchzähnchen können die Nahrung noch nicht zerreißen. Alles wird sehr behutsam dosiert unter den speziellen Welpenbrei gemischt, weil der ungeübte Darm sich erst noch umstellen muss von einer Verdauung der Welpenmilch hin zu den neuen Nährstoffen. Ist man zu rasch bei dieser Umstellung, dann droht Durchfall und Blähungen, was man natürlich vermeiden muss.


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Der kleine Hundezwinger im Wohnzimmer ist nun zum Abenteuerspielplatz geworden, wo sie sich mit ihren Rudelgenossen austoben können, um am Abend müde aber glücklich zurück in ihre vertraute Wurfbox zu fallen. Erste Freundschaften scheinen sich herauszubilden, mit dem man zumindest für kurze Zeit bereit ist, zusammen zu spielen aber auch die Schlafplätze zu teilen. Auch werden nun kleine Spielsachen oder der Vorderlauf eines Rehes immer öfter durch die Gegend getragen und diese Beute gegen Diebstahl auch verteidigt.
 


4. Woche Sensible Phase


16.12.201216.12.201216.12.2012



Es ist erstaunlich, aber wissenschaftlich bewiesen, unsere Nesthocker ändern ihr Verhalten spontan so um den 21. Lebenstag, die Lagerbindung löst sich, der Folgetrieb setzt ein, der Welpe folgt seiner Mutter nun möglichst auf Schritt und Tritt. Wir haben gerade noch rechtzeitig den Welpenauslauf im Wohnzimmer aufgebaut, da fingen unsere Welpen schon an, ihn zu erobern ..


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Unsere Welpen haben  am 21. und 22. Tag ihre ersten Ausflüge ins Grüne unternommen und dabei u.a. auch ein frisches Kaninchen beschnuppert. Die Welpen können nun aber auch schon beim Spielen mit ihren Geschwistern  Knurren, Schütteln, Fellsträuben, Abwehrschnappen und Bellen. Neugierig wird der immer größer werdende Spielplatz erobert und neue Kraft an der Futterschüssel getankt. Die Milchzähne sind inzwischen durchgebrochen und alle Sinne wie die Ohren, die Nase und die Augen sind erwacht.


 


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3. Woche Übergangsphase


 


In der Übergangsphase können die Welpen zunehmend Hören, Sehen und Wärme regulieren, aber auch selbständig Kot und Urin absetzen, die Muskulatur koordinieren (Laufen), besser das Gleichgewicht halten und die erste Neugierde selbstständig befriedigen. Die Welpen lernen aber auch, dass die Welt kein Schlaraffenland ist, sondern dass dem Erfolg auch Anstrengung vorausgeht. Eine gesunde Portion Stress hat hier eine wichtige Funktion. Stress bedeutet Training für die zukünftigen Herausforderungen mit der Umwelt. Dies gilt sowohl für die körperlichen Fähigkeiten, wie auch für die Verhaltensentwicklung der Welpen


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Die Welpen lernen ihre Stimme zu gebrauchen. Knurren, Bellen und Heulen werden immer häufiger zur Gemütsäußerung gebraucht. Die ersten Spiele finden untereinander zum Kräftemessen statt, bis man erschöpft und zufrieden wieder bei einem seiner Geschwister einschläft


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Die Welpen erhalten ab dem 16. Tag hochwertiges Rindfleisch (bestes Tartar) zusätzlich zur Welpenmilch der Mutter, was ihnen wunderbar bekommt. Der Hündin verschafft diese zusätzliche Nahrung eine etwas ruhigere Nachtruhe, da diese Nahrung länger satt macht, als die Muttermilch allein. Auch die ersten Milchzähne sind durchgestoßen und erste Lauf- und Stehversuche werden gemacht. Die Krallen an den Pfoten sind inzwischen regelmäßig zu kontrollieren und wenn diese zu lang und damit zu spitz sind, werden sie etwas gekürzt, damit diese nicht die zarte Haut der Milchleiste zerkratzen. Die erste Wurmkur am 14. Tag gehört ebenfalls zur Pflicht des Züchters.


 


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In der Übergangsphase beginnt für die Welpen die Lernphase der Nahrungsaufnahme. Jetzt lernen die Welpen bereits, wie ein wohlduftender Nahrungsbrei mit der Zunge aufgeschleckt wird. Instinktsichere Hündinnen würden ab dieser Phase den Welpen vorverdaute Nahrung herauswürgen, da sie keinen Mixer haben, um Brei zu mixen. Bei unseren Welpen entwickelt sich auch ohne dem Vorwürgen das so genannte Bettelverhalten. Mit ihren Welpenkopf stoßen sie an das Maul ihrer Geschwister und das von Amalie, welches auch als Zuneigungsritual gilt.


2. Woche Nesthocker
 


Es wird deutlich, welche Willenskraft in den kleinen Welpen bereits steckt, vor allem, wenn sie ihren Unmut über was auch immer äußern. Wohlwollendes Fiepen an der Milchbar hört sich anders an, als der Schrei nach einem missfallenden Schubs der Geschwister an der Zitze. Mit hörbarem Laut wird die Nase eingesetzt und das Pendeln des Kopfes zeigt das Suchen nach der Wärmequelle an. Die Wurfkiste wird von den Welpen mehrmal am Tag in ihrer ganzen Größe erobert. Ein ausgeprägter Biotonus, der Ausdruck der besonderen Entwicklungsstärke unserer Welpen zu diesem Zeitpunkt ist.


29.11.201228.11-201228.11.2012


Nachdem unsere Welpen ihr Geburtsgewicht am Ende der ersten Lebenswoche fast verdoppelt haben, wird ihr Wachstum auch in den kommenden Wochen weiter voranschreiten. Am Ende der 2. Woche können sie durchaus eine 3 fache Gewichtszunahme erreichen. Dies verdeutlicht auch, welche ungeheure Leistung die Mutterhündin durch immer mehr Produktion an Milch vollbringen muss. Solange das Gewicht der Welpen weiter zunimmt, die Welpen noch genügend satt an ihrer “Lieblingszitze” werden, ist der Zeitpunkt des Zufütterns noch nicht gekommen. Wenn die Welpen aber anfangen, unruhig zu suchen und die Zitzen ständig wechseln, ohne richtig satt zu sein, dann kommt die Phase, wo wir die Welpen langsam an anderes Futter zu gewöhnen haben. Doch bis dahin gibt es erst mal nichts als Muttermilch


 


30.11.201204.12.201204.12.2012


 


Damit dabei auch unsere Hündin fit bleibt, füttern wir unsere Hündin seit der 5. Trächtigkeitswoche mit speziellem Welpenfutter, welches nicht nur einen entsprechend hohen Kalzium- und Vitamin D3 Gehalt, sondern auch einen besonders wertvollen leicht verdaulichen Rohproteingehalt von mindestens 30% hat und natürlich alle notwendigen essentiellen Aminosäuren enthält. Nur so können wir den steigenden Nährstoffbedarf unserer Welpen auch angemessen decken. Die tägliche Gewichtskontrolle der Welpen gibt uns Aufschluss darüber, ob die Welpen gesund sind und genügend Nährstoffe aufnehmen. Der Kontakt mit uns Menschen durch Streicheln und Kraulen der Welpen, sie auf den Schoß legen, trägt bereits in dieser sensiblen Phase zur Prägung auf den Menschen bei.


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In dieser Phase des “Erwachen der Sinne” werden Augen und Ohren sich so um den 12. Tag öffnen. Die volle Entwicklung endet jedoch erst um den 17. Tag herum. Auch die ersten Milchzähne stoßen so etwa um den 11. Tag durch das Zahnfleisch, was der Züchter durchaus auch am Gaumen der Welpen erspüren kann. Die Krallen der Pfoten haben inzwischen eine beträchtliche Länge und Spitze erreicht, so dass diese an den Milchleisten der Hündin erste schmerzhafte Spuren hinterlassen und deshalb schon mal leicht gestutzt werden müssen. Ihr Köpfchen können die Welpen immer länger schon selbst hochgehalten und das Robben geschieht zunehmend mit einem deutlichen Aufrichten auf den Vorderläufen und dann später schon mal auf allen Vieren.


Unsere Amalie macht nun zwei mal am Tag einen kleineren Spaziergang raus zu den Wiesen und Feldern, damit auch ihr Kreislauf in Schwung bleibt und sie sich muskulär lockern kann. Ab und zu liegt sie für ein halbes Stündchen auch schon mal bei ihrer Familie, bevor sie doch die Unruhe packt und sie zurück zu ihren Kleinen will. Ein natürlicher Instinkt so wie es in einer gesunden Zucht gern gesehen wird. Solche Hündinnen sind sehr wertvoll, da ihre Instinkte  nicht degeneriert sind.


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In der zweiten Woche werden sich also vor allem Ohren und Augen der Welpen entwickeln und die Nervenbahnen im Körper immer mehr funktionsfähiger sein. Die Fertigstellung des Nervensystems folgt nicht nur zeitlich, sondern auch körperlich einem genetischen Muster. Sie geht vom Kopfbereich aus und verläuft über den Rumpf, bis sie schließlich den Schwanz erreicht. Dies wird vor allem dadurch deutlich, dass der Welpe zunehmend den Kopf anhebt und sich mit den Vorderläufen abstützt, um mit noch hängendem Hinterteil lässig durch die Wurfkiste zu robben. Erst wenn die Funktionsfähigkeit der Nervenbahnen auch am Hinterteil vollständig angekommen ist, wird aus dem Welpen ein richtiger Hund, der nicht nur Laufen sondern auch mit seinem Schwanz wedeln kann.


04.12.201204.12.201204.12.2012


 


In dieser Phase sind aber auch prägende Lernprozesse für den Welpen für sein späteres Leben von Wichtigkeit. Nahrung an der Milchbar muss durch Anstrengung erobert werden, die Milch kommt nicht von selbst ins Maul, auch muss die Wärme langsam selbst reguliert werden und das wärmende Mutterfell muss durch eigene Kraft erreicht werden. Unsere Welpen erhalten schon jetzt ihre erste jagdliche Prägung. Kaninchen- und Hasenfell wird ab und zu mal in die Wurfkiste zum Erkunden hineingelegt.  Positiver Stress, der für’s kommende Leben von enormer Wichtigkeit ist.


1. Woche


Geburt und Säugen eines Wurfes bedeuten für unsere Hündin eine beträchtliche physische und psychische Leistung. Nach dem ersten tiefen Schlaf steht für die nächsten Wochen eine täglich immer größer werdende Aufgabe ins Haus. Recht unermüdlich fordern die Welpen im steten Wechsel ihre Nahrung, ebenso unermüdlich muss die mütterliche Zunge für Sauberkeit und gute Verdauung sorgen


26.11.201226.11.201226.11.2012


 


Schlafen, saugen, schlafen und saugen. Das ist der Rhythmus, mit dem unsere Welpen nun leben. Und immer wieder dazwischen einen leichten Stups von Mutters Nasenspitze, der Welpe purzelt auf den Rücken und wird wieder ausführlich geleckt. Die mütterliche Zunge massiert und säubert, löst ganz nebenbei Urin und Kot, beseitigt alles, dann geht es wieder ran an die Zitze, bis die Kleinen erneut in den Schlaf fallen. Eberhard Trummler nennt die ersten zwei Wochen im Hundeleben die “vegetative Phase” (heute wird sie eher bezeichnet als die neonatale und transitorische Phase). Hauptaufgabe des Welpen in dieser Phase sind Säugen und Schlafen. Es ist die Fortsetzung des unbewussten Lebens aus dem Mutterleib, ein Zeitraum, der nur dem Wachstum und der Gewichtszunahme dient. Nehmen wir einen Welpen aus der Wurfbox heraus und setzten ihn zurück, aber abseits von den anderen, dann können wir beobachten, wie er wieder zielstrebig zu den anderen strebt, über seine Geschwister robbt, um sich bei ihnen wieder anzukuscheln. Getrieben allein durch den Drang zur Wärme und zur Milch. In den ersten Zwei Wochen beschränkt sich unsere Fürsorge als Züchter vor allem auf die Gesundheit unserer Mutterhündin, der Sauberkeit in der Wurfbox und dem Wachstum der Welpen.



26.11.201226.11.201226.11.2012


Am Ende der ersten Lebenswoche werden die Geburtsgewichte sich verdoppelt haben. Ausschließlich durch die Gabe von wertvoller Muttermilch, die viele der so lebenswichtigen Antikörper zum Schutz vor der Umwelt enthält. Die Welpen bellen bereits in ihrem Schlaf und üben sich in verschiedenen Lauten. Hören und Sehen ist noch nicht vollends entwickelt. Das brauchen die “Nesthocker” in dieser Phase des Wachstums ja auch nicht. Es ist überflüssig. Die Mutterhündin wacht über sie. Erst ab dem 10 Tag werden die Augen geöffnet sein. Im Übrigen die Farbe der Augen der Weimaranerwelpen ist Himmelblau.